Donnerstag, 23. Juli 2020

>> [Die Spiegelreisende] Im Sturm des Echos [Bd. 4] // Christelle Dabos

Hallo, meine Lieben, 

endlich kann auch ich euch vom Finalen Band der Spigelreisenden-Saga erzählen. Das Hörbuch erschien erst einige Zeit nach dem Hardcover, aber hier habt ihr nun meinen Eindruck vom Ende der Reise mit Ophelia und Thron.


Infos
Autor/in: Christelle Dabos 
Leser/in: Laura Maire
Genre: High-Fatasy
Gesamtspiellänge: 16 Std. 38 Min.
Verlag: der Hörverlag
Sprache: Deutsch



Kurzer Überblick
Spannung: ⭐⭐⭐
Action: ⭐⭐⭐
Romantik: ⭐⭐
Schreibstil: ⭐⭐⭐⭐⭐

Gestaltung: ⭐⭐⭐⭐
Charaktere: ⭐⭐⭐



Fazit 
So lange haben wir alle auf dieses Finale gewartet, aber irgendwie war es am Ende doch nur... Meh. Schon am Anfang des Hörbuches, welches wieder durch die geniale Stimme von Laura Maire vertont wurde, fällt auf, dass es irgendwie gar nicht in Gang kommt. Ophelia und Thron sollten ja in diesem Band nun endlich die Einheit bilden, welche wir uns seit Band 1 herbeisehnen, doch Pustekuchen. 
Die Autorin hat wohl im letzten Teil vor allem darauf Wert gelegt, die Story zu beenden, dabei haben aber im gesamten Buch die Charaktere sehr gelitten. Auch der Spannungsbogen ist eher eine Berg und Talfahrt, wobei vorwiegend das Tal erkundet wird. Endlos lange Erklärungen von Sachen, die man kaum braucht oder benötigt und sind es nicht diese, wird man von neuen und alten Charakteren erschlagen. Gerade wenn man ein Hörbuch hört finde ich das schon schwierig, da ich nicht der Typ bin, der zu jedem Hörbuch separat noch Notizen macht und mitzukommen. Oft höre ich es neben der Hausarbeit und wenn mir dann gefühlt drölfzigtausend Charaktere um die Ohren geworfen werden, wie gesagt, schwierig. 

Auch das Ende an und für sich ist für mich eher unbefriedigend. Einer der wichtigsten Stränge wurde offen gelassen, damit hat sich die Autorin wohl noch etwas Spielraum in der Hinterhand gelassen. Für mich sehr nervig, da von Anfang an ja 4 Teile angepriesen worden sind. 

Zusammengefasst kann man sagen, wenn man auf die große Lovestory von Ophelia und Thron hofft, wird man bitter enttäuscht. Mit Gefühlen und Charterentwicklung hat dieser Teil nichts mehr zu tun. Ist man nur darauf aus, das Abenteuer zu beenden, wird einem der Abschluss der Saga gefallen. So oder so, wird der Leser mit einem Stich im Herzen zurück gelassen, da am Schluss doch nicht alles abgeschlossen, das Ende aber da ist.

Eure Amy


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