Donnerstag, 26. März 2020

>> [Böse Brummer] Die verbotene Zone [Bd. 1] // Falk Holzapfel

Hallo, meine Lieben, 

hier kommt das Feedback zum zweiten Buch aus der Loewe-WOW!-Reihe. Es ist direkt mit Cornibus bei mir eingezogen. Ich glaube ein drittes wird auch noch folgen. Man kann mich eben leicht zufrieden stellen. Aber kommen wir zurück zum Buch.


Infos
Autorin: Falk Holzapfel
Genre: Sci-Fi /Kinder-/ Jugendbuch
Seitenanzahl: 160 Seiten
Verlag: Loewe Verlag GmbH
Sprache: Deutsch


Kurzer Überblick
Action: ⭐⭐⭐⭐
Schreibstil: ⭐⭐⭐⭐
Gestaltung: ⭐⭐⭐⭐⭐

Humor: ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐


Fazit 
Ich bin aus dem Lachen nicht mehr raus gekommen. Böse Brummer ist wie auch schon Cornibus ein Buch, welches im Comic-Manga-Stil verfasst ist und mit wenig Text, jedoch vielen Illustrationen überzeugt. Eben wie ein Comic, nur in schwarz-weiß. 
Der Humor in der Story ist teilweise schon sehr bissig und sarkastisch. Auch wird oft das eine beschrieben, dann aber das Gegenteil gezeigt. Ich glaube, für Leseanfänger ist diese Art von rhetorischen Mitteln noch etwas schwer zu begreifen, aber genau wegen dieser Art von Humor und der Mischung aus Abeteuer, Monsterjagt und Sci-Fi ist es für etwas ältere Kinder bzw. Jugendliche genial. Wieder kann man das Buch in einem Rutsch durchlesen und versinkt dabei in dsa kurzweilige Abenteuer einer versunkenen Stadt.

Fazit ist also: Auch mit dieser Story kann mich Loewe von seiner neuen WOW!-Reihe überzeugen und ich liebäugle tatsächlich noch mit einem dritten. Definitiv ist dieses Buch für alle ab 7 Jahren geeignet und wird sicherlich von euch genauso geliebt, wie von mir.


Hier kommt ihr zu dem Buch:



Viel Spaß beim Lesen, 

Eure Amy


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Sonntag, 8. März 2020

]-> [Bloggersonntag] Dailey doing eines Bloggers

Lustig, dass dieses Thema gerade heute dran kommt. Diese Woche hatte ich neben Diskusionen, weswegen Corona für mich persönlich schon ein Problem darstellt und ich es absolut Assi finde, wie über mich teilweise deswegen gespottet wird, eben auch das Thema: „Was machst du als Blogger eigentlich?“. 

Das Leben aktuell gliedert sich bei mir in Woche und Wochenende. Ich beleuchte euch gerne beide Tagesabläufe einmal kurz. Fakt ist Das bloggen gehört mittlerweile genauso dazu, wie der Klogang und das Zähneputzen.

Unter der Woche sieht mein Tag also so aus: Irgendwann mitten in der Nacht (meist ist es noch dunkel und jeder der wach ist verflucht, das er schon wach ist) wache ich auf und schaue das erste mal aufs Handy. Zuerst muss dieser absolut nervige Wecker ausgemacht werden. Ein Blick auf den Bildschirm verrät dann auch schon, ob irgendwo die Welt untergegangen ist, Zombies jetzt doch existieren, oder eben nicht. Kaum aus dem Bett gequält und die ersten Pillen eingeworfen für diverse Über-, Unter- und Fehlfunktionen des Körpers trotte ich ins Bad. 
Die erste Morgenroutine erledigt geht es in die Küche, ein sehr nahhaftes Frühstück zuzubereiten (toootaalll nahhaftes Toast mit noch viel nahhafterer Wurst oder Käse). Nur nicht am frühen Morgen schon den Magen überfordern.  Dabei wird meist schon das Essen für die Arbeit vorbereitet, so ein Toaster kann am morgen immerhin auch nicht gehetzt werden.  Mit Essen bepackt geht es dann zum Tisch, der TV dudelt nebenher (der Radiomensch nervt mich früh morgens mit seiner unendlichen Fröhlichkeit) und das Handy wird wieder heran genommen. Meist werden da schon die ersten News verarbeitet. Neue Releases, Beiträge werden schnell gepostet, Fotos geliket, irgendwas für die Story fertig gemacht.  Zack halbe Stunde vorbei und das essen vergessen. Also schnell das restliche halbe Toast in den Mund gestopft, so dass man nicht erstickt beim kauen natürlich und ab an den Kleiderschrank um das tägliche „ich habe nichts anzuziehen“ zu klären. Ein Blick auf die Uhr verrät, es ist 7:15 Uhr. 15 Minuten noch, dann muss ich los. Die letzte Morgenpille in den Schlund werfen, Lunch fertig machen, Tasche packen, Kopfhörer suchen, Handy suchen, Pipi machen, Schuhe anziehen, Jacke anziehen, wieder Handy suchen, Kopfhörer entknoten und anstecken, Musik anmachen, rausgehen und Tür zusperren, Tür aufsperren und reingehen, Tasche mitnehmen, raus und Tür zusperren und schon geht es los zur Arbeit.

Gut, dann folgt das Worklife: mehr Pillen, und vllt. ein paar Recherchen. In den Pausen wird natürlich kurz in Social Media gefiltert was es neues gibt und diverse Nachrichten beantwortet. Ach ja, wir brauchen noch was für die Insta-Story.

Auf dem Weg von der Arbeit weg, wird wieder Social Media kurz überflogen, während des Laufens höre ich meine Sprachnachrichten ab und beantworte sie bzw. mache selbst eine und erzähle von meinem Tag. Meist geht es dann zur Physio, zum Sport, in die Stadt irgendwas holen, auf der Krankenkasse irgendwas beantragen, zum Arzt irgendwas in mich rein laufen lassen, oder irgendwelche Rezepte für Pillen organisieren die ich brauche. Ihr kennt das, dass Leben bleibt nicht stehen. Nebenbei sind ja immer 5-10 Minuten Leerlauf. Reine Social Media Zeit. Wer nicht up to date bleibt, hat in dem Business schnell verloren.  Zuhause komme ich dann gegen 18 Uhr an. Schnell irgendwas zu Essen in den Ofen geschoben und ein bisschen Hausarbeit gemacht. 18:45 Uhr, endlich essen. Dabei wird am Handy schon weiter gepostet. Aktion planen, Fragen beantworten. Es ist nicht mal so, dass ich die ganze Zeit auf meinem Blog poste. Das planen der Posts und Aktionen frisst unglaublich viel Zeit. Und nebenbei hat man ja dann doch noch andere Gesprächsthemen als Bücher. So ein bisschen Sozialleben und so. Das kommt nämlich genau jetzt. Am Abend sieht und hört man mich oft am Telefon. Headset ins Ohr und irgendeine Freundin angerufen oder Sprachnachrichten geschickt und so Diskutiert. Nebenbei werden dann Fotos gemacht für die kommenden Beiträge, zusammen gebrainstormt oder Rezis geschrieben oder gechattet und Aktionen geplant. Eine Frau ist immerhin Multitasking fähig. Muss man ausnutzen, oder?

Gegen 22 Uhr geht das Handy in den Ruhezustand, im TV wird eine alte Comedy-Serie angemacht und ich Segel innerhalb von 10 Minuten in den Schlaf. 

Am Wochenende sieht das eigentlich ähnlich aus, nur dass der Abendteil über den ganzen Tag gezogen wird. Ausnahmen sind hier natürlich dann treffen mit Freunden oder mal Events die besucht werden.

Das Bloggen gehört zu meinem Leben und ist tatsächlich fast so aufwendig wie ein Zweitjob. Mit meinem Zeitplan komme ich lange noch nicht allen Anfragen nach. Denn wie ihr seht, Lesezeit ist da nicht mit eingerechnet. Die wird immer irgendwo mit reingequetscht. Zum Beispiel, wenn ich gerade keine Freundin am Telefon habe, wenn ich gerade keine Lust habe Beiträge vorzubereiten oder den Laptop anzumachen. Und auch so, es bleibt einiges immer wieder liegen. Denn wenn ich mal gar keine Lust habe, liege ich auch einfach mal nur wie ein Sack Kartoffeln auf dem Bett und genieße das nichts tun.

Wie macht ihr das? Habt ihr auch so einen strengen Zeitplan?

Sonntag, 1. März 2020

>> Dragon Ninjas - Der Drache der Berge [Bd. 1] // Michael Petrowitz


Hallo, meine Lieben, 

auf Vorablesen.de habe ich dieses Buch gefunden und musste mich einfach bewerben. Der Klappentext klang gut. Und die Leseprobe war ok. Hier habt ihr meine komplette Meinung.


Infos

Autorin: Michael Petrowitz
Genre: Kinderbuch
Seitenanzahl: 224 Seiten
Verlag: Ravensburger Verlag
Sprache: Deutsch
Gehört zur: Dragon Ninja-Reihe // Band 1 
(Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden)

Kurzer Überblick
Spannung: ⭐⭐
Action: ⭐⭐⭐
Schreibstil: ⭐⭐⭐
Gestaltung/Illustrationen: ⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐



Fazit
Ich habe mehr erwartet. Die Leseprobe war schon recht einfach gehalten, jedoch dachte ich: für den Einstieg nicht schlecht, da kommt sicher noch einiges mehr. Aber tatsächlich fand ich die ersten Kapitel mit am besten. 

Der Schreibstil des Buches ist sehr simpel und leicht, was vor allem für Leseanfänger gut ist. Auch muss man nicht sehr viel Textverständnis aufbringen um das gelesene zu verstehen. Also perfekt für Kids in der zweiten und dritten Klasse. 

Alles was älter ist wird das Buch schon langweilig finden. Es ist unglaublich vorhersehbar, meiner Meinung nach, und besticht ältere Kinder nur durch die wirklich tollen Illustrationen. Die Story an sich ist zwar nett, haut mich nicht vom Hocker. Für Abenteurer jedoch sicher eine paar schöne Stunden Zeitvertreib. Die Geschichte ist gespickt mit einigen Ninja-Begriffen, welche immer ausführlich erklärt werden. Sollte man die Bedeutung doch mal vergessen im Laufe der Story, ist im hinteren Teil des Buches noch eine kurze Chronik zum nachlesen und blättern. Auch wird dort direkt verraten, dass der zweite Teil Mitte des Jahres schon erscheint.

Kommen wir langsam zum Schluss der Rezension und damit zu den Protagonisten. Leider hauen mich diese auch nicht um. Sie passen im Gesamtbild zusammen, wirklich viel Tiefe und Persönlichkeit hat aber keine der drei Gestalten bekommen, von den Nebencharakteren mal ganz zu schweigen. Das kommt sicherlich noch im Laufe der Reihe, hier wurde es aber etwas vernachlässigt.

Zusammengefasst also ein mäßiger Reihenauftakt, in meinen Augen. Da ist definitiv noch Luft nach oben, für lesebegeisterte Abenteurer aber sicher interessant.


Hier kommt ihr zu den Büchern:


Viel Spaß beim Lesen, 

Eure Amy


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Mittwoch, 19. Februar 2020

>> [Die Spiegelreisende] Das Gedächtnis von Babel // Christelle Dabos

Hallo, meine Lieben, 

seit längerem liegt nun der dritte Teil der Spiegelreisenden bei mir. Ich hatte leider eine kleine Hörbuchflaute und bin nur sehr gestückelt diesmal durch die CD´s gekommen. Aber hier habt ihr nun mein Feedback zu „Das Gedächtnis von Babel“. 


Infos
Autor/in: Christelle Dabos
Leser/in: Laura Maires
Genre: Fantasy
Gesamtspiellänge: 13 Std. 18 Min.
Verlag: Der Hörverlag
Sprache: Deutsch
Gehört zur: Die Spiegelreisende-Reihe // Band 3 
(Bücher sollten nacheinander gelesen werden)



Kurzer Überblick
Spannung: ⭐⭐⭐
Schreibstil/Erzählstil: ⭐⭐⭐⭐
Charaktere: ⭐⭐⭐
Inhalt: ⭐⭐⭐


Fazit
Bei Tetralogien macht sich leider zur Zeit ein Schema breit. Band 1 und 3 sind „meh“ und eher die Vorbereitung auf Band 2 und 4. So ist das leider auch in dieser Reihe. Die Sprecherin des Buches ist wieder super. Wie auch schon in den ersten Folgen liebe ich ihre Stimme und finde sie passend zur Protagonistin gewählt. 


Ophelia sucht nun immer noch nach Thorn. Jedoch ist nicht nur die Suche in diesem Band wieder Thema, auch ihre Gabe wird hervorgehoben. Fast schon ausschweifend wird die Vielfalt der Eindrücke und die Kraft ihrer Gabe behandelt, wodurch die Hauptfigur in Babel lernt, immer mehr sich selbst und ihrer Macht zu vertrauen. 
Sehr viel mehr passiert storytechnisch leider nicht. Und das was passiert ist leider mitunter sehr ausschweifend dargestellt und erzeugt so Längen, die mir sogar bei der Hausarbeit aufgefallen sind. Natürlich gibt es zwischendrin immer wieder kleine Highlights, wie die Szene am Pol. Aber diese wiegen leider den Rest nicht auf. Alles in allem wirkt es eher so, als hätte man diesen Teil künstlich in die Länge gezogen, um eben die Seiten für den dritten Band voll zu bekommen. 

Zusammengefasst also ein Teil, der mehr schlecht als recht die Zeit und Reise von Ophelia zwischen Band 2 und 4 überbrückt hat und durch viele Erklärungen leider schnell an Aktion und Spannung verloren hat. Ich hoffe, dass das Finale die Reihe noch würdig und mit einem ordentlichen Knall abrunden kann und man so doch noch guten Gewissens jedem Leser „die Spiegelreisende“ ans Herz legen kann.

Hier kommt ihr zum Buch:


Viel Spaß beim Lesen!

Eure Amy


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