Samstag, 13. Juli 2019

>> Tamara Leonhard

Hallo, meine Lieben,

heute kommt das nächste Interview. Ich stelle euch mal wieder eine Autorin vor, die ich über die Bloggerbörse, die von den beiden fantastischen Mädels Monika Schulze und Sarah Trimagie ins leben gerufen wurde, kennen gelernt habe. Nun könnt ihr sie und ihren Charakter entdecken. Viel Spaß!





Zuerst ein paar kurze Infos

Facebookseite: ab zu Facebook
Instagram: ab zu Instagram
Buch: ab zu Amazon


Frage 1: Diese ist immer, immer gleich. Wie heißt du, wie alt bist du, wann bist du geboren und warum?

Übersetzt heiße ich Dattelpalme. Das aramäische Wort dafür ist Tamara. 

Geboren wurde ich 1982 und zwar ein paar Wochen zu früh, weil sich meine Mama zu ihrem Geburtstag ein heißes Schaumbad gegönnt hat und ich mir da spontan dachte: »Nix wie raus hier!«


Frage 2: Du bist Autorin, zumindest habe ich dich dadurch kennen gelernt. Verdienst du noch irgendwie anders dein Geld?
Nach meiner morgendlichen Schreibzeit arbeite ich von Montag bis Freitag in einem kleinen Unternehmen als »Mädchen-für-alles-was-mit-Werbung-zu-tun-hat«. Also Texte schreiben, Bilder machen, Social Media Kram, …



Frage 3: Welches deiner Projekte (privat sowie beruflich) liegt dir besonders am Herz?
Auf jeden Fall das Schreiben als solches und das ganze Drumherum. Es ist unglaublich, wie sehr einem seine Charaktere ans Herz wachsen! Aber das Tollste ist, wie viele liebe Menschen ich durch das Schreiben kennengelernt habe. Und wenn man dann hört, dass man sie mit seinen Geschichten berühren konnte ... Wie heißt es in der Kreditkartenwerbung? Unbezahlbar!


Frage 4: In welcher Figur, die du erschaffen hast, kannst du dich selbst am ehesten wiedererkennen?
Hm. Gute Frage! Ich würde sagen, sie haben alle etwas von mir und sind gleichzeitig ganz anders. In meinem Debütroman »Memories of your Smile« hat der männliche Protagonist Tim ein etwas sonnigeres, sorgloseres Gemüt als sein weiblicher Gegenpart Jessica. Im neuen Roman »Wings of Love« ist es genau umgekehrt, da ist Nina die Unbeschwertere, während Jan oft zu viel grübelt. Ich liege wahrscheinlich genau dazwischen – auf der einen Seite bin ich durchaus optimistisch und lache gerne, mache mir aber auch oft ziemlich unnötige Gedanken.
Mit Tim verbindet mich natürlich die Liebe zur Musik, Jessica und Jan sind mir in ihrer Art von Humor wohl am ähnlichsten.


Frage 5: Vermisst du einen deiner Charaktere besonders?
Na ja, da »Wings of Love« gerade erst erschienen ist, hatte ich noch nicht wirklich Gelegenheit, Nina und Jan zu vermissen. Ich denke, manchmal fehlt mir Tim mit seiner unbändigen Lebensfreude und seiner frischen Art ein wenig. Aber eigentlich hätte ich sie alle gern in meinem Freundeskreis.


Frage 6: Wenn du mit einer Autorin oder einem Autor deiner Wahl zusammenarbeiten könntest, welcher wäre das und warum?
Mit der Frage kann man sich ja fast nur in die Nesseln setzen. ;-) 
Tatsächlich sind derzeit verschiedene Aktionen im Gespräch, aber das ist alles noch fürchterlich geheim!



Frage 7: Gehen wir einmal 2 Jahre in die Zukunft, welche Projekte planst du und auf welches freust du dich besonders?
Ehrlich gesagt, bis in zwei Jahren plane ich gar nicht. Was allein im letzten halben Jahr so alles Unvorhergesehenes passiert ist ... Da denke ich lieber nicht zu weit im Voraus.


Diesen Herbst erscheint eine Kurzgeschichte von mir in einer Romance Anthologie und aktuell bereite ich mich auf meinen dritten Roman vor. Auf den habe ich auch gerade so richtig Bock, muss aber erst noch ein paar andere Dinge abschließen. Aber sobald es losgeht mit Schreiben, werde ich auf Facebook und Instagram fleißig berichten!

Und ansonsten freue ich mich schon riesig auf die beiden Messen im Herbst, die HomBuch, wo ich als Aussteller vor Ort sein werde, und natürlich das große »Klassentreffen«, die FBM!


!!!Privattalk!!!


Frage: Morgenmuffel oder Frühaufsteher?
Früher eher Morgenmuffel, seit ich schreibe, bin ich tatsächlich zum Frühaufsteher mutiert. Morgens um fünf habe ich die meiste Ruhe und der Kopf ist noch so schön frei!


Frage: Wie gehst du aus dem Haus? Immer Top gestylt, oder auch mal in Jogginghose, wenn es nur der Bäcker um die Ecke ist?
Ich würde sagen, etwas dazwischen. Wenn ich bloß mit dem Hund aufs Feld gehe, mache ich keinen großen Heckmeck. Wenn ich unter Leute gehe, werfe ich noch einen zweiten Blick in den Spiegel. Aber allzu viel Aufwand betreibe ich da auch nicht.


Frage: Was trinkst du am liebsten und welches war das exotischste bzw kurioseste Getränk, welches du zu dir genommen hast?
Als gebürtige Schweizerin liebe ich natürlich Rivella. Mit schwarzem Tee - ganz britisch mit Milch - oder Kaffee macht man mir auch immer eine Freude. Und Ginger Ale ist ebenfalls ein All Time Favourite.




Das kurioseste Getränk ... Auf einem Junggesellinnenabschied gab es mal blaue Cocktails aus Mini-Aquarien, in welchen essbare Gummifische schwammen, das war ganz witzig.


Frage: Bist du ein Musical- oder Theaterfreund? Welches Stück willst du unbedingt noch (einmal) sehen?
Absolut! Ich liebe Theaterstücke und Musicals und habe auch schon öfter selbst mitgespielt. Zuletzt in Monty Python's »Spamalot«. Das war super witzig und ich hätte es natürlich auch gerne mal aus Sicht des Publikums gesehen. 


Als Zuschauerin war ich besonders begeistert vom »Addams Family« Musical - das habe ich drei Mal gesehen. Genial! Und enorm beeindruckend war auch »Tarzan«. Da gab es nach der Vorstellung eine tolle Führung durch die Kulissen von Kerchak. Schade, dass beide Stücke vorerst nicht mehr laufen.
Ein großer Wunsch für die Zukunft wäre, einmal den »König der Löwen« zu sehen.


Frage: Welches war das erste Buch, dass du gelesen hast und würdest du jemanden weiter empfehlen?
Puh, das weiß ich nicht mehr ... Ich weiß, dass ich in der Grundschule gerne Pumuckl Bücher gelesen habe. Den fand ich eh ganz toll. 

Und ich erinnere mich an das erste Buch, das ich abgebrochen habe. Ein Roman über die Biene Maja. Die habe ich im Fernsehen wahnsinnig gerne gesehen, aber das Buch fand ich irre langweilig, weil es seitenlang keine Dialoge gab. Da hab ich meine Mama gefragt, ob ich es zu Ende lesen muss und sie sagte nein ;-)


Frage: Egal in welcher Lebenslage du bist, welche Musik bzw. welche Songs lassen dich immer mitsingen oder mit Summen?
Lass mich überlegen ... Ich höre sehr unterschiedliche Musik – fast die volle Bandbreite von Klassik bis Punkrock. Typische Gute-Laune-Musik wäre für mich wohl alles in Richtung Funk. 


Oh, aber es gibt einen Song, bei dem ich völlig willenlos mit vollem Körpereinsatz mitsingen muss: »Leeeeet's do the Tiiiime Waaaaarp again!«


Frage: Was ist dein Notaus? Bei welcher Tätigkeit kannst du immer entspannen?
Ganz klar: In der Badewanne!


Frage: Es herrschen apokalyptische Zustände, du kannst einen Menschen, ein Tier, ein Buch, eine Speise, ein Getränk und ein Gerät gerade noch so einpacken und/oder in deinen Rucksack werfen bzw. mit dir zerren. Was und/oder wer wären das und warum?
Meinen Mann und meinen Hund weil – na, das ist ja eigentlich selbsterklärend.

Ein Buch ... in dem Fall wohl etwas Erbauliches. Ich nehme die Bibel!
Eine Speise ... die sollte möglichst lange halten und nahrhaft sein ... obwohl – sch*** drauf, ich nehme eine große Tafel Schokolade. Soulfood und so.

Ein Getränk ... ich hoffe jetzt einfach mal, unterwegs noch Wasser zu finden, und packe lieber einen hochprozentigen Schnaps zum Desinfizieren ein.
Und ein Gerät ... Vielleicht eine volle Power Bank. Akkus aufladen könnte ein gutes Geschäft werden.


Frage: Was ist dein liebstes Outfit?
Ich liebe lange Hippieröcke oder pludrige, lockere Stoffhosen. Dazu ein Top mit breitem Ausschnitt, der über eine Schulter fällt, und Sneaker. Fertig.



Frage: Du darfst dir ein mystisches Wesen wünschen, dass dann als dein Haustier bei dir wohnt. Welches ist es?
Oh, es sollte sprechen können und sich unsichtbar machen und klein sein, damit es in jede Tasche passt. Und zaubern sollte es auch können. Ich glaube, damit sind wir bei einer kleinen Fee oder Elfe gelandet.


Frage: Von allen Figuren in der großen, weiten Disney-Welt, welche wärest du gerne?
Als Arielle mit den Fischen um die Wette schwimmen würde mir sicher ganz gut gefallen! 



Ich nenne dir nun ein paar Schlagwörter und du musst mir bitte das erste sagen, oder erzählen, dass dir dazu in den Sinn kommt.



Kindheit: Schweiz. Dort bin ich geboren und aufgewachsen.

Haustier: Amy. Unser Hund. Sie ist seit letzem Herbst bei uns und der beste Hund der Welt!

Erzfeind/in: Pessimismus. Ich habe niemanden, der mir beim Wort »Feind« einfällt, aber ich finde es fürchterlich, wie viel wertvolle Lebenszeit die Leute mit schlechter Laune und Nörgeleien verplempern!

Lieblingsgericht: Rösti mit Spiegelei - schon seit meiner Kindheit.

Erster Kuss: Nils. Ohne weitere Erläuterung.

Lieblingsserie: Doctor Who. Weil... Timey wimey (ich liebe Zeitreisen)!

verrückte beste Freund/in: Sag ich nicht :-P

Frauentausch/Dschungelcamp: Wenn ich mir eins von beidem ansehen muss, dann eher Dschungelcamp wegen der Moderation. Jetzt muss ich an Dirk Bach denken. Wie traurig …


Zum Schluss: Ich finde spontane Ideen immer sehr lustig. Darum würde ich dir jetzt drei – fünf Worte geben und du umreist einfach eine kleine Szene die dir sofort im Kopf herumspukt.

[Dämon – Ruine – Dachs – Baymax (Disney) – Junge]

Ich sehe eine Wüstenlandschaft, in der einst ein uralter Dämon in der Ruine eines früher prächtigen Palasts hauste. Wann immer er sich in die nahegelegene Siedlung begeben wollte, schlüpfte er in den Körper eines Dachses, dessen Bau unter den alten Gemäuern lag. 
Die Einwohner des kleinen Dorfes erzählten sich schon seit Jahrhunderten die Geschichten von verschiedenen sprechenden Tieren, die nachts ins Dorf einfielen und wehrlose Seelen zu entführten. 
Als eines Tages ein Junge während der Sommerferien seinen Vater – einen weltbekannten Forscher für Volkssagen – auf eine Reise in das alte Wüstendorf begleitete, änderte sich alles. 
Gemeinsam mit seinem heimlichen besten Freund Baymax fand er das Versteck des Dämons und vertrieben ihn weit von dieser Erde.





Sonntag, 30. Juni 2019

>> Niamh Swan

Hallo, meine Lieben,

selten trifft man Menschen, die genauso bescheuert sind, wie man selbst. Aber bei ihr ist das definitiv der Fall. Heute stelle ich euch die verrückte Niamh Swan vor. Lest und urteilt aber selbst. Viel Spaß!





Zuerst ein paar kurze Infos

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Frage 1: Diese ist immer, immer gleich. Wie heißt du, wie alt bist du, wann bist du geboren und warum?

Niamh, laut Rechnung und Geburtstag am 16.03.1986 bin ich 33 Jahre, aber in der Realität bin nach meinem 21. Geburtstag nicht mehr gealtert. Ich bin hier, um die Welt etwas bunter zu machen und manchmal ist das auch ganz einfach. <3


Frage 2: Du bist Autorin, zumindest habe ich dich dadurch kennen gelernt. Verdienst du noch irgendwie anders dein Geld?
Ja, in der Realität arbeite ich als Erzieherin in der Kinder- und Jugendhilfe.


Frage 3: Welches deiner Projekte (privat sowie beruflich) liegt dir besonders am Herz?
In meiner Arbeit versuche ich Jugendliche für Themen wie zB Mobbing, Depressionen und coming outs zu sensibilisieren. Das zieht sich auch durch meinen Alltag und das Schreiben.


Frage 4: In welcher Figur, die du erschaffen hast, kannst du dich selbst am ehesten wiedererkennen?
In Ellie, aber die kennt ihr noch nicht. Würde ich eine der Furien wählen, wäre es Megaira.


Frage 5: Vermisst du einen deiner Charaktere besonders?
Als Kind habe ich mal eine „Fanfiction“ zu „Alice im Wunderland“ geschrieben, da ging es um eine Zwillingsschwester von Alice. Sie hieß Emily und lebte im Wunderland. Sie war natürlich genau wie ich. 😊


Frage 6: Wenn du mit einer Autorin oder einem Autor deiner Wahl zusammenarbeiten könntest, welcher wäre das und warum?
Jennifer Benkau, weil ich ihren Blick auf die Welt liebe und jedes ihrer Bücher Fangirle. Und Maggie Stiefvater, ihren Schreibstil finde ich so unfassbar großartig.


Frage 7: Gehen wir einmal 2 Jahre in die Zukunft, welche Projekte planst du und auf welches freust du dich besonders?
Ich kenne den Plan für den nächsten Monat nicht einmal. Ich bin kein Planungsmensch, dafür bin ich viel zu chaotisch. Ich liebe mein Chaos. Aber ich habe noch eine Urbanfantasy Story im Ärmel mit einem indianischen Hintergrund und aktuell schreibe ich eine Liebesgeschichte.



!!!Privattalk!!!


Frage: Morgenmuffel oder Frühaufsteher?
Muffel - bis zum ersten Kaffee.


Frage: Wie gehst du aus dem Haus? Immer Top gestylt, oder auch mal in Jogginghose, wenn es nur der Bäcker um die Ecke ist?
Ich trage kaum Make Up und liebe Kapuzenpullover und Chucks, aber ich gehe nicht in Jogginghose raus.


Frage: Was trinkst du am liebsten und welches war das exotischste bzw kurioseste Getränk, welches du zu dir genommen hast?
Kaffee, da bin ich ein totales Klischee. Ich musste mal wegen einer verlorenen Wette Wurstwasser trinken – ekelhaft.


Frage: Bist du ein Musical- oder Theaterfreund? Welches Stück willst du unbedingt noch (einmal) sehen?
Ich will unbedingt Aladdin sehen. Ich habe schon ein paar Stücke gesehen, war aber noch nie zwei Mal im gleichen Stück.


Frage: Welches war das erste Buch, dass du gelesen hast und würdest du jemanden weiter empfehlen?
Das war Momo und allein wegen der neuen Ausgabe, ja. Sie ist so wundervoll – Coverkäufer 😉


Frage: Egal in welcher Lebenslage du bist, welche Musik bzw. welche Songs lassen dich immer mitsingen oder mit Summen?
Die Ärzte. Noch während ich die Frage gelesen habe, hat eine Stimme im Kopf angefangen zu singen.


Frage: Was ist dein Notaus? Bei welcher Tätigkeit kannst du immer entspannen?
Beim Staubsaugen, weil ich da Kopfhörer in den Ohren habe, lauthals mitsinge und tanze. Meinen Mann ist das peinlich.


Frage: Es herrschen apokalyptische Zustände, du kannst einen Menschen, ein Tier, ein Buch, eine Speise, ein Getränk und ein Gerät gerade noch so einpacken und/oder in deinen Rucksack werfen bzw. mit dir zerren. Was und/oder wer wären das und warum?
Oh mein Gott, ich wäre lieber die, die von jemandem mitgezerrt wird. Ich wäre verloren in so einer Situation.


Frage: Was ist dein liebstes Outfit?
Kapuzenpullover, Jeans, Chucks und die Haare im Herminestil, versteckt in einem Zopf.


Frage: Du darfst dir ein mystisches Wesen wünschen, dass dann als dein Haustier bei dir wohnt. Welches ist es?
Ich hätte einen Greif. Seit ich „Wenn Tag und Nacht sich finden“ von Erysha Summers gelesen habe, will ich einen eigenen Greif.


Frage: Von allen Figuren in der großen, weiten Disney-Welt, welche wärest du gerne?
Merida. Die Highlands, ihre Art, die Geschichte. Ich liebe diesen Film.



Ich nenne dir nun ein paar Schlagwörter und du musst mir bitte das erste sagen, oder erzählen, dass dir dazu in den Sinn kommt.


Kindheit: Sonntagmorgen, Mila Superstar und Kellogs.

Haustier: Ich hätte unglaublich gerne einen Hund. Mich haben aber ein paar Katzen adoptiert.

Erzfeind/in: die Waage^^

Lieblingsgericht: Nudeln, Eis & Pfannkuchen – von allem kann ich ekelhaft viel Essen.

Erster Kuss: mit einem Mädchen.

Lieblingsserie: Buffy und Friends. Aber ich bin auch aktuell mit Brooklyn 99 – cool, cool, cool, cool, cool, cool, cool.

verrückte beste Freund/in: mein Mann, Mine Wunder & Silke.

Frauentausch/Dschungelcamp: Ich hatte mal eine Freundin mit der ich das Dschungelcamp schauen musste …. Wir sind nicht mehr befreundet.


Zum Schluss: Ich finde spontane Ideen immer sehr lustig. Darum würde ich dir jetzt drei – fünf Worte geben und du umreist einfach eine kleine Szene die dir sofort im Kopf herumspukt.

[Elfe – Baumhhaus – Otter – Cap. America – Junge]

Die Elfe Willow war gerade neu zum Team der Avengers gestoßen. Ihre dunklen Diamantflügel funkelten und die Kanten waren scharf, wie Messer. Sie konnte einen Geruch absondern, der Menschen willenlos machte. Ihr schwarzer Kampfanzug betonte ihre sportliche Figur und die fest zusammengebundenen Haare ihre spitzen Ohren. Sie sah aus, wie eine Anführerin.
Cap führte die Avengers schon seit Jahren an und er schien müde. Eigentlich wollte sie ihn umbringen, aber er erwies sich als nützlicher, als Willow bis dahin angenommen hatte. Cap war alt, abgesehen von den Jahren, die er im Eis verbracht hatte. Er passte einfach nicht mehr in die Zeit.
Mit etwas Gedankenkontrolle unterstützte er ihre Position und die anderen aus dem Team, waren ihr viel offener gegenüber.
Sie konnte die Avengers wieder zusammenführen und wenn Cap dabei im Weg stand, würde sie ihn doch noch loswerden.
Niemals würde sie in den Wald und ihr Baumhaus zurückkehren.

Ich bin Groot“
Ach Blödsinn, das war nichts gegen dich, Groot“



Samstag, 29. Juni 2019

>> Lisbeth Jarosch

Hallo, meine Lieben,

heute zeige ich euch eine Autorin, die persönlich durch ein Hörbuch kennengelernt habe. Hier kann ich euch jetzt endlich die Erschafferin von "Last Heaven" vorstellen und präsentieren. Viel Spaß!





Zuerst ein paar kurze Infos

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Buch: ab zu Amazon


Frage 1: Diese ist immer, immer gleich. Wie heißt du, wie alt bist du, wann bist du geboren und warum?
Ich heiße Lisbeth Jarosch, bin 30, wurde 1988 als drittes von fünf Kindern geboren, weil meine Eltern offenbar einfach gut darin waren, Babys zu machen.


Frage 2: Du bist Autorin, zumindest habe ich dich dadurch kennen gelernt. Verdienst du noch irgendwie anders dein Geld?

Aktuell bin ich in Elternzeit, aber ich bin studierte Geowissenschaftlerin und werde hoffentlich Ende des Jahres wieder in diesen Beruf einsteigen.


Frage 3: Welches deiner Projekte (privat sowie beruflich) liegt dir besonders am Herz?
Meine beiden Dauerprojekte sind meine Familie und das Schreiben. Beides unter einen Hut zu bringen, ist schwierig für mich. 


Frage 4: In welcher Figur, die du erschaffen hast, kannst du dich selbst am ehesten wiedererkennen?

In allen steckt etwas von mir, mal mehr, mal weniger – das ist sogar tagesformabhängig, weil ich nicht immer gleich ticke. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich jeden Tag jemand anderes bin. Das Schreiben bietet mir die wundervolle Möglichkeit, meine zahlreichen Persönlichkeitsfacetten auszuarbeiten, sie auszudrücken und dadurch auch ein bisschen Ordnung in mein inneres Chaos zu bringen.



Frage 5: Vermisst du einen deiner Charaktere besonders?

Ich führe seit beinahe vier Jahren (damals habe ich mit Last Haven begonnen) eine imaginäre Beziehung mit Romulus. Aber vielleicht ist es besser, dass er nicht real ist, sonst würde uns nur der Alltag einholen. XD



Frage 6: Wenn du mit einer Autorin oder einem Autor deiner Wahl zusammenarbeiten könntest, welcher wäre das und warum?
Patrick Rothfuss. Ich habe ihn einmal live auf einer Lesung getroffen. Er ist für mich einer der großen Erzähler unserer Zeit, außerdem erfrischend emotional, sehr menschlich und visionär.


Frage 7: Gehen wir einmal 2 Jahre in die Zukunft, welche Projekte planst du und auf welches freust du dich besonders?

Ich habe einige Young Adult-Projekte in Arbeit, aber noch keinen Verlagsvertrag dafür. Ich hänge an ihnen allen und hoffe, dass ich eine Heimat für sie finde. Meine nächste Veröffentlichung erscheint Ende dieses Jahres, heißt „Alles schläft“ und ist die ideale Lektüre zum Gruseln und zuhause Einkuscheln, wenn es draußen eisig ist.



!!!Privattalk!!!


Frage: Morgenmuffel oder Frühaufsteher?
Eindeutig Frühaufsteher. Dafür bin ich abends zu nichts zu gebrauchen. Ich war früher schon immer die Erste, die nach dem Feiern heim musste. Manchmal bin ich nicht mal übers Vorglühen rausgekommen. :D Dafür bin ich ab 5 Uhr morgens fit.


Frage: Wie gehst du aus dem Haus? Immer Top gestylt, oder auch mal in Jogginghose, wenn es nur der Bäcker um die Ecke ist?
Ich trage fast immer schwarze Leggins und irgendein Longshirt dazu, hin und wieder mal ein Kleid oder im Sommer Shorts, das alles von lässig bis schick. Eine Jeans, eine Stoffhose, eine Bluse oder einen Rock hatte ich ungelogen seit Jahren nicht mehr an. Make-up nur das Nötigste und es gibt Tage, da kämme ich mich nicht mal, haha! :D


Frage: Was trinkst du am liebsten und welches war das exotischste bzw kurioseste Getränk, welches du zu dir genommen hast?

Tagsüber trinke ich Wasser und Kaffee, abends genießen mein Mann und ich unseren Sundowner – entweder ein Radler, ein Bier oder im Winter gerne einen Glühwein. Kurios waren einige der Biersorten, die ich während meiner Zeit in den USA ausprobiert habe, z.B. Schokoladenbier. Widerlich.



Frage: Bist du ein Musical- oder Theaterfreund? Welches Stück willst du unbedingt noch (einmal) sehen?

Um ehrlich zu sein, hasse ich Musicals und Theater, zumindest die Aufführungen (ich lese Theaterstücke aber ganz gerne für mich selbst). Ich kann damit nichts anfangen, die Inszenierungen sind immer so over the top in meinen Augen. Ich war jedoch als Kind ein Fan von Andrew Lloyd Webbers Musical „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“, weil es dazu eine tolle Schulaufführung gab, und ich werde immer noch nostalgisch, wenn ich Lieder davon höre.



Frage: Welches war das erste Buch, dass du gelesen hast und würdest du jemanden weiter empfehlen?

Ich hab wirklich nicht die geringste Ahnung, welches mein erstes Buch war.



Frage: Egal in welcher Lebenslage du bist, welche Musik bzw. welche Songs lassen dich immer mitsingen oder mit Summen?

Peinlicherweise stehe ich seit meinem USA-Aufenthalt total auf American Nu Country. Das sind einfach eingängige, schöne Lieder mit einem ganz eigenen Charme für mich.



Frage: Was ist dein Notaus? Bei welcher Tätigkeit kannst du immer entspannen?

Autofahren. Aber nur allein, ohne Beifahrer oder Kinder auf der Rückbank. Und natürlich mit Musik.



Frage: Es herrschen apokalyptische Zustände, du kannst einen Menschen, ein Tier, ein Buch, eine Speise, ein Getränk und ein Gerät gerade noch so einpacken und/oder in deinen Rucksack werfen bzw. mit dir zerren. Was und/oder wer wären das und warum?
Da ich ja nicht meine beiden Kinder mitnehmen kann, wird es wohl mein Mann sein. Man kann ja neue machen. XD Ich würde ihm sogar den Gefallen tun und eine Katze mitnehmen, weil er immer gerne eine wollte und sich die große Streitfrage „Darf die dann mit ins Bett?!“ nicht stellt, wenn man kein Bett mehr hat. Das Buch, das ich mir schnappen würde, wäre „Bartimäus“, weil ich es trotz mehrmaligem Lesen immer noch nicht auswendig kenne. Meine Hausfrauen-Skills sind unterirdisch, deshalb habe ich nicht viel Auswahl bei Essen und Trinken. Es wird auf eine Flasche Bier und eine Tüte Reibekäse hinauslaufen, viel mehr gibt der Kühlschrank auf die Schnelle nicht her. XD Außerdem pack ich das Radio ein, denn ohne Musik geht nichts.


Frage: Was ist dein liebstes Outfit?
Wie oben erwähnt: Leggins und langes Shirt bzw. Kleid (Hauptsache es geht übern Popo).


Frage: Du darfst dir ein mystisches Wesen wünschen, dass dann als dein Haustier bei dir wohnt. Welches ist es?

Auf einen Phoenix würde ich mich vielleicht einlassen. Der steht bestimmt auch wieder auf, wenn er vor Vernachlässigung stirbt.



Frage: Von allen Figuren in der großen, weiten Disney-Welt, welche wärest du gerne?

Baloo, der Bär (aus dem Dschungelbuch) scheint mir eine gute Einstellung zum Leben zu haben.



Ich nenne dir nun ein paar Schlagwörter und du musst mir bitte das erste sagen, oder erzählen, dass dir dazu in den Sinn kommt.



Kindheit: Meine war wunderschön, ich bin ein richtiger Nostalgiker und liebe meine Eltern über alles für das, was sie mir gegeben haben.

Haustier: Will ich keins, weil ich mir keine zusätzliche Arbeit aufhalsen möchte und jetzt schon um jede freie Minute kämpfe.

Erzfeind/in: Habe ich keine/n. Ich schließe recht schnell ab mit alten Streitereien, trage nicht viel nach und meide einfach nach Möglichkeit die Leute, mit denen ich nicht gut kann.

Lieblingsgericht: Was ich am liebsten koche, sind Nudeln, weil es schnell und unkompliziert geht. Was ich am liebsten esse, sind auch Nudeln, weil sie so lecker sind. Manchmal passt einfach alles zusammen. :D

Erster Kuss: Meiner war eklig und schlabbrig und sah bestimmt genauso unappetitlich aus, wie er sich angefühlt hat.

Lieblingsserie: Breaking Bad fand ich bis jetzt am besten, glaube ich. Ich bin aber kein Serienjunkie und habe nicht soooo viele gesehen.

verrückte beste Freund/in: Ich habe in meinem Freundeskreis niemanden, den ich so bezeichnen würde.

Frauentausch/Dschungelcamp: Schaue ich nie, da gibt es bessere Unterhaltung für mich.


Zum Schluss: Ich finde spontane Ideen immer sehr lustig. Darum würde ich dir jetzt drei – fünf Worte geben und du umreist einfach eine kleine Szene die dir sofort im Kopf herumspukt.

[Harpye – Berg – Taube – Olaf (Frozen) – Mädchen]

Du bist langsam“, gurrt das Vieh unangenehm nah an meinem Ohr. Ich presse die Zähne zusammen und marschiere weiter, der Schweiß quillt aus meinen Poren und ich muss höllisch aufpassen, wo ich meinen Fuß hinsetze, wenn ich nicht mit dem Geröll kuscheln will, das da unten am Berghang liegt.
Ich werde sterben. Deinetwegen.“ Ein tragisches Seufzen kommt aus dem Schnabel der Taube. Die Schmerzen im Flügel sind zwar angeblich unendlich groß, aber sie kann damit noch vor meinem Gesicht herumwedeln, damit ich ihr Leid nicht vergesse.
Du wirst sterben, wenn du nicht endlich die Klappe hältst“, murmele ich. Sie hört mich.
Das ist also unser Stand“, klagt sie. „Ihr Menschen seid alle gleich. Wir Tiere sind euch egal.“
Ich habe meine Wanderung unterbrochen, dich aufgehoben und dir versprochen, dass ich dich zu einem Tierarzt bringe – was willst du mehr?“, frage ich entrüstet.
Mir auf die Nerven gehen, ganz offensichtlich. Und mit dem allergrößten Erfolg. Ich hätte sie einfach liegen lassen sollen. Meine Knie knirschen unangenehm, als ich den steilen Weg nach unten weiter laufe, obwohl ich eigentlich nach oben wollte.
Mitgefühl“, schimpft der Vogel. „Weißt du, ich hatte mal eine gute Freundin. Aber, in der Not, da erkennt man erst, wer die wahren Freunde sind …“
Ich würde mir gerne die Ohren zuhalten, aber ich brauche die Hände, um mich im Falle eines Sturzes abfangen zu können. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als auf Durchzug zu stellen und das nervige Gegurre zu ignorieren. Was gar nicht so leicht ist.
„… in den Rücken gefallen …“
Ich schüttle den Kopf und richte den Blick auf den Splitt unter meinen Füßen.
„… eiskalt …“
Ein Schritt nach dem anderen, aber selbst, wenn ich keine Pause einlege, wird es noch Stunden dauern, bis ich sie los bin.
„… da fragst du dich doch, was los ist mit der Welt. Alles Psychopathen.“
Stopp!“, rufe ich und halte inne. Sofort verstummt die Taube und die plötzliche Stille kommt mir so süß vor wie Schokoladeneis. Ich greife das Vieh und halte es mir vors Gesicht. Die Knopfaugen schauen mich empört an, ein paar Federn stehen ab.
Wir beide“, sage ich entschieden und lasse mich durch den Blick nicht beirren, „haben ein Problem.“